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Canarian Animals In Need e.V.
Tierschutzorganisation Canarian Animals In Need e.V. Spanische Hunde in Not © 2002 - 2008
 
5-jähriges Jubiläum ...

Ingrid Zindt Grußwort zum 5-jährigen Bestehen
von Canarian Animals In Need e.V.


Am 1. März 2003 saß ein Grüppchen von sieben tierlieben Menschen zusammen und entschloss sich, die bis dahin geleistete Tierschutzarbeit mit einem amtlichen Siegel zu versehen. An diesem Tag wurde Canarian Animals In Need gegründet.

Unser Ziel war es, das Tierheim SARA auf Lanzarote in allen Angelegenheiten zu unterstützen. Ganz oben auf unsere Fahne hatten wir die Hilfe für schwer vermittelbare, kranke und verletzte Tiere geschrieben. Bereits Ende März 2003 setzten wir das erste Projekt um und holten zwei schwerverletzte Hunde zur Behandlung nach Deutschland. So schnell kann das gehen...

Seitdem füllen wir eine "Nische" aus, denn um SARA’s vergessene Tiere kümmerte sich bisher kaum Jemand.

Jetzt, am 1. März 2008 können wir schon auf 5 Jahre Tierschutzarbeit als eingetragener Verein blicken, es war eine emotionale Zeit mit vielen "Auf’s" und "Ab’s". Nicht immer waren wir rechtzeitig zur Stelle, haben den einen oder anderen Kampf um ein Tierleben verloren. Was aber überwiegt, ist die große Zahl von glücklichen Tieraugen und deren Besitzer.

Auch heute sind wir ein noch eher kleiner Verein mit einer bescheidenen Anzahl von Mitgliedern. Der Unterschied ist aber, dass eine handvoll Leute fast Unmögliches erarbeitet haben. Nur so waren die vielen Erfolge in unserer Vereinsgeschichte möglich.

Es ist die Liebe zum Tier, die uns immer weiter voran treibt, die uns die Kraft gibt täglich weiter zu kämpfen. An dieser Stelle bleibt uns nur DANKE zu sagen. Danke an all die Helfer an der Front und an die Menschen, die im Hintergrund bleiben und uns von dort unterstützen. Ohne sie wären wir nicht, wo wir heute sind.

Ich danke Ihnen ganz herzlich, auch im Namen des Vorstandes

Ingrid Zindt
1. Vorsitzende


Ingry, eine kleine Erfolgsgeschichte

Wie bereits im Grußwort der Vorsitzenden erwähnt, liegt der Schwerpunkt der Arbeit von Canarian Animals In Need e.V. bei der Vermittlung von Hunden und Katzen, die aufgrund bestehender Erkrankungen oder gar akuter Verletzungen aus dem "Niedlich-Raster" herausfallen und somit schwer vermittelbar sind. Es wäre ein Leichtes, gesunde kleine Hunde oder Welpen zu vermitteln. Aber gerade die kranken oder älteren Hunde oder "Nicht-Rassekatzen" verdienen besondere Aufmerksamkeit.

So erging es auch Ingry, einer Podencomixhündin, die als Fundtier Anfang 2003 ins Tierheim SARA kam. Ingry hatte einen Oberschenkelhalsbruch, der genagelt werden musste. Zusammen mit ihrer Schwester Ingres flog sie im April 2003 nach Deutschland und CAIN e.V. übernahm die weitere Pflege und Behandlung von Ingry incl. aller Kosten. Nachdem ihr der Nagel entfernt wurde, fand Ingry sehr schnell ihren Endplatz und konnte bereits Mitte Mai 2003 als geheilt entlassen werden. Heute lebt sie glücklich als Lara in einem Hunderudel in Vallendar bei Koblenz. Diesen glücklichen Umstand verdankt Lara den Menschen bei SARA, die niemals aufgeben für jede Tierseele zu kämpfen. Den Menschen von CAIN, die über Grenzen hinweg zupacken um scheinbar Unmögliches möglich zu machen. Nicht zuletzt natürlich Familien wie die Familie Paaß in Vallendar, die durch ihre große Zuneigung und Hilfsbereitschaft Ingry, bzw. Lara eine bequeme Couch geboten haben. Vielen Dank! Dieses Beispiel steht hier stellvertretend für unzählige solcher Notfelle, aus denen dann später rundherum zufriedene Glücksfelle wurden.

Ingry - Lara (Foto: Marion Paaß, Vallendar)

Happy Birthday CAIN e.V.

5 Jahre erfolgreicher Tierschutz wäre schon ein Grund zu feiern, aber dafür fehlt die Zeit, denn Tierschutz ist nicht planbar. Es gilt dann zuzupacken wenn Not am Mann ist, daher wird nicht gefeiert, es warten noch zu viele Fellnasen auf ihr trautes Heim.

Trotzdem erhält der Verein ein ganz besonderes Geschenk, dass man selbst mit größter Sorgfalt und Ideenreichtum nicht besser hätte aussuchen können. Zwei "Tierheim-Opis" Orilla und Morrito haben ihr Köfferchen gepackt und fliegen pünktlich am 1. März 2008, also zum 5-jährigen Bestehen von CAIN e.V. nach Deutschland aus. Beide haben trotz ihres stolzen Alters neue Menschen gefunden, die den beiden Rentnern eine bequeme Couch für ihren Lebensabend bieten. Happy Birthday CAIN and good luck Orilla und Morrito.

Morrito Orilla

Die zurückliegenden Jahre waren sehr erfolgreich und mit ein wenig Stolz können wir eine durchaus beachtliche Bilanz aufweisen. So konnten wir insgesamt 379 Tiere vermitteln:
2003   56 Hunde
2004   100 Hunde und 2 Katzen
2005   82 Hunde und 3 Katzen
2006   60 Hunde und 5 Katzen
2007   54 Hunde und 2 Katzen
2008   bisher 15 Hunde

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Vermittlungszahlen rückläufig sind, dies stimmt auch auf den ersten Blick. Dennoch war das Jahr 2007 das erfolgreichste Jahr
von CAIN e.V., da sehr viele ältere und vor allem große Hunde das Tierheim verlassen konnten. Ein kleines Geschenk überreichen wir uns dennoch selbst zum Jubiläum. Ein eigenes Logo, dass erstmals auch zeigt, dass wir uns nicht nur für Hunde sondern auch für Katzen in Not einsetzen. In den nächsten Wochen werden wir auch diese Website einem Update unterziehen und nach und nach das Logo und die neuen Farben in das Design einfließen lassen.

Logo Canarian Animals In Nee e.V.


Hunde ohne Namen Grußwort eines Hundes ohne Namen

Heute ist ein großer Tag hörte ich, der Verein Canarian Animals In Need feiert sein 5jähriges Bestehen. Im Namen aller Hunde- und Katzenkumpels, die im Tierheim SARA auf Lanzarote leben, gratulieren wir herzlich zu eurem Ehrentag. Ihr habt schon sehr viel geleistet in den letzten 5 Jahren und wir freuen uns, dass ihr auch niemals aufgebt eine neue Heimat mit einer gemütlichen Couch für uns zu finden.

Es ist nicht so, dass es uns hier schlecht geht, wir haben meist genügend zu Fressen und zu Saufen, aber manchmal bin ich sehr traurig und dann würde ich gerne meinen Kopf auf dein Knie legen und mir den Bauch kraulen lassen. Die Menschen, die wir hier jeden Tag sehen, haben aber dafür zu wenig Zeit, was ich auch verstehe. Manche meiner Kumpels sitzen ja auch noch in den sog. Perreras, den Tötungsstationen und da sieht es noch viel schlimmer aus, als hier im Tierheim. Nein, die Menschen in Lanzarote sind nicht grundböse, sie haben nur eine völlig andere Vorstellung davon, wie und was wir fühlen. Ich verstehe nicht, dass Menschen Tiere quälen, aber dies passiert leider auch auf der ganzen Welt. Glücklicherweise gibt es aber auch Ausnahmen und diese Menschen engagieren sich zu unserem Schutz. Ich hörte, dass ein berühmter Deutscher, Theodor Heuss, mal sagte: „Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.“

Warum sind Menschen manchmal so grausam? Ihr sprecht dann von Listenhunden, Hunden nach Anlage 1 und 2, Kampfhunde und was weiß ich noch … Dabei ist keiner meiner Kumpels von Natur aus böse. Einige haben mir aber erzählt, dass man ihnen die Schwänze und die Ohren abgeschnitten haben und wiederum Andere wurden oft grundlos geschlagen. Würde euch das nicht auch böse machen?

Ich will nicht weiter klagen und freue mich, dass es die Leute von Canarian Animals In Need e.V. gibt. Einige von denen waren schon ein paar Mal hier und bringen uns Geschenke unserer menschlichen Paten. So höre ich auch immer wieder, dass einer meiner Kumpels eine neue Couch gefunden hat und es ihm richtig gut geht und um dies alles kümmern sich die CAIN-Leute - prima!

Ich würde mich freuen, wenn eines Tages auch mal jemand auf mich aufmerksam würde und mich adoptiert. Ich verspreche, ich tue für dich alles, was du mir sagst. Auch wenn wir vielleicht nicht sofort die gleiche Sprache sprechen, werde ich mich bemühen dich zu verstehen und dir ein Leben lang ein treuer Weggefährte sein. Du darfst mir dann auch einen Namen geben, auf den ich höre, wenn du mich rufst. Ich werde diesen Namen mit Stolz tragen und auch auf deine Familie und deine Pantoffel aufpassen. Die meisten von uns vertragen sich auch sehr gut mit den Katzenkumpels, darf ich vielleicht gleich eine Katze mitbringen? Ich brauche nicht viel, ein warmes Plätzchen in deiner Nähe, ausreichend Nahrung, und wenn ich mal krank bin einen Tierarzt. Das wichtigste aber was ich brauche, dass ist deine Freundschaft und deine Zuneigung, dafür bin ich dir aber stets ein aufrichtiger Begleiter.

Wenn du mich mal besuchen oder gar adoptieren willst, dann frage einfach nach dem Hund ohne Namen.

Liebe Grüße aus Lanzarote

Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
Theodor Heuss



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