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Um unsere vermittelten Hunde nach Deutschland auszufliegen, benötigen wir
so genannte Flugpaten. Die Flugpaten haben keinerlei Arbeit oder Kosten, wenn
sie für uns ein oder mehrere Tiere ausfliegen.
Auf Ihrem Flug nach Lanzarote würden wir Ihnen gerne schon Leerboxen oder weitere
Hilfsgüter mitgeben. Die Boxen werden schon immer sehnsüchtig auf Lanzarote
erwartet, damit die nächsten Tiere ausfliegen können.
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Sie melden sich bei uns per Mail oder telefonisch (siehe Seite
"Kontakt") und wir melden das Übergepäck auf Ihren
Namen an, bringen es Ihnen am Abflugtag an den Airport, checken die Hilfsgüter
ein und bezahlen selbstverständlich.
Am Airport Lanzarote müssen Sie lediglich die Boxen entgegennehmen und zum
Ausgang fahren, wo ein Mitarbeiter des Tierheims Sie sofort an dem Gepäck
erkennen und die Boxen dankbar annehmen wird.
Auf dem Rückweg nach Deutschland würden wir Ihnen gerne ein paar nette Hunde
mitgeben. Das Tierheim wird auch diesmal alles bei der
Fluggesellschaft kostenfrei für Sie anmelden und ein Mitarbeiter bringt Ihnen
die Tiere zur Check-in-Zeit an den Flughafen, checkt die Tiere ein, bezahlt und
die Reise kann los gehen.
Zuhause angekommen wird ein mehr wie ungeduldiges Herrchen oder Frauchen Ihnen
die Tiere förmlich aus der Hand reissen mit einem dankbaren Gesicht und vor
Aufregung zitternden Händen.
Bisher ist noch niemals ein Flugpate auf den Hilfsgütern oder auf den
Mitbringsel-Hunden sitzen geblieben.
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit
mancher Mitmenschen.
Ernst R. Hauschka
Nachstehend ein Bericht eines Flugpaten der uns auf der
Hin- sowie auf der Rückreise unterstützt hat.
Was ist ein Flugpate ?
Das ist ein Urlauber, der ein Herz für Tiere hat und helfen
möchte, ohne Geld zu spenden. Eines ist ein Flugpate bestimmt
nicht! Es ist kein Reisender, der einen Hund oder eine Katze
aus seinem Urlaubsland mitbrachte und das Tier nicht, wie
vereinbart, am Zielflughafen wieder los wurde. Die
Flugpatenschaft ist nötig, da die Fluggesellschaften kein Tier
ohne Begleitung mitnehmen.
Wenn ein Tier aus Südeuropa nach Deutschland, Skandinavien oder die Schweiz
vermittelt wurde, suchen die Tierschützer Urlauber, die in der Nähe des neuen
Zuhauses ihren Heimatflughafen haben und bereit sind, auf ihr
Ticket ein (oder mehrere) Tier(e) mitzunehmen.
Der Hund oder die Katze wird in einer flugtauglichen Transportbox rechtzeitig zum
Check-in gebracht, er oder sie ist bereits bei der Fluggesellschaft angemeldet und
der Impfpass wird dem Flugpaten übergeben. Die Transportbox samt Tier wird bis
aufs Gepäckband geliefert und alle noch nötigen Formalitäten erledigen die
örtlichen Tierschützer. Und ab geht die Reise im geheizten Gepäckraum in ein
neues Leben!
Bei kleineren Hunden, Welpen oder Katzen besteht auch die Möglichkeit, dass
die Tiere im Passagierraum mitfliegen, sozusagen als Handgepäck.
Am Zielflughafen nimmt der Flugpate die Transportkiste bei der Gepäckausgabe
in Empfang – in Frankfurt/Main z.B. an einem extra Schalter für das Sperrgepäck.
Warten muss man in der Regel auch nicht länger, da lebende Tiere als erstes,
also vor den Koffern, Surfboards und Kinderwagen, ausgeladen werden. Nach
der Zollabfertigung, die dank des Impfpasses kein Problem ist, erwarten die
neuen Besitzer oder Mitglieder des Tierschutzvereines die Flugpaten samt
ihrer lebenden Fracht. Und keine Sorge: man wird Sie erkennen!
Außer dieser Flugpatenschaft werden auch noch Transportmöglichkeiten in die
Urlaubsländer gesucht, um leere Tierboxen wieder zurück zu bringen. Diese werden
als Übergepäck vom Tierschutzverein angemeldet und auch bis zum Check-in in
Deutschland gebracht. Im Urlaubsland ist ein Depot-Punkt vereinbart bzw. Sie
werden von den örtlichen Tierschützern abgeholt.
Ich selbst habe diese beiden Transporte mehrfach durchgeführt, bin noch immer
"Hundelos" zu Hause angekommen und werde immer wieder Tiere mit auf mein
Ticket ausfliegen lassen. Es gibt in fast allen Urlaubsregionen rund ums
Mittelmeer und auf den Kanaren Tierschutzorganisationen, die händeringend
Transportmöglichkeiten für ihre vermittelten Tiere suchen.
Und wer weiß, vielleicht verlieben Sie sich mal in einen Strandstreuner?
Und sind dann froh, wenn ein anderer Ihnen das Tier mit in sein neues
Zuhause nimmt!
Weiterführende Informationen:
Bericht eines Flugpaten
Infoblatt Flugpatenschaft
Infoblatt CAIN e.V.
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